Firmung

Die Firmung (von lat. firmatio: Bestätigung, Bekräftigung) bildet den Abschluss der christlichen Initiation. Im Sakrament der Firmung (Handauflegung und Salbung - in der Regel durch den Bischof) schenkt Gott seinen Beistand, den Heiligen Geist. Dieser Geist Gottes gibt die Kraft, sich ganz bewusst zum christlichen Glauben und der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche zu bekennen. Die Firmung kann bezeichnet werden als noch einmal bekräftigendes „Ja“ zur Taufe. Wer getauft und gefirmt ist, ist Christ mit allen Rechten und Pflichten.

In der Tradition der katholischen Kirche wurde schon früh die Praxis der Kindertaufe eingeführt, so dass das Firmsakrament, als Sakrament der freien Glaubensentscheidung, von der Taufe gelöst wurde. Der ursprüngliche Zusammenhang ist aber noch in der Erwachsenentaufe sichtbar, bei der Taufe und Firmung in einem Gottesdienst gespendet werden.

In der Regel werden Jugendliche im Alter von 14-16 Jahren (je nach Gemeinde) von dem für sie zuständigen Pfarrbüro angeschrieben, wenn der entsprechende Jahrgang mit der Firmvorbereitung beginnt. Sollte dies ausnahmsweise nicht der Fall sein, dann melden Sie sich bitte in ihrem Pfarrbüro, bzw. bei Interesse an einer Firmung für einen älteren Erwachsenen bei der kgi-fides-Stelle Wuppertal (www.kgi-wuppertal.de).


Video "chriein"



(Quelle: www.kath-2-30.de - Kath 2:30 ist der Videopodcast der Katholischen Citykirche Wuppertal)